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Wissensmanagement

Wissen generieren, nutzen und teilen

Wissensmanagement hat längst ganz praktische Bedeutung gewonnen, nicht zuletzt wegen der Auswirkungen des demographischen Wandels. Ein aktives Wissensmanagement findet zunehmend Eingang in die strategische Steuerung, in die Personalentwicklung oder in das Projekt- und Risikomanagement. Es trägt dazu bei, notwendiges Wissen und erforderliche Kompetenzen zu erhalten, angemessen zu nutzen und mit anderen auszutauschen. Es entfaltet einen großen Nutzen im Arbeitsalltag, weil es die Effizienz, die Qualität und die Arbeitszufriedenheit steigert. Das Wissen ist zu einem wesentlichen Teil in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gespeichert. Darüber hinaus schlagen sich Wissen und Erfahrung in Verwaltungsverfahren, Strukturen und Datensammlungen nieder. Das zeigt sich insbesondere dann, wenn erfahrene Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter die Funktion
wechseln, altershalber ausscheiden oder wenn neue Projektteams zusammengesetzt werden.


Eine neue Aufgabenstellung für ein aktives Wissensmanagement bietet eine verstärkte Bürgerbeteiligung. Es geht heute also um folgende Fragen:

  • Wie kann Wissen bei einem Arbeitsplatzwechsel oder beim Eintritt in den Ruhestand übertragen werden?
  • Was sind die Anforderungen an ein Team, damit es komplexe Aufgaben effizient und mit hoher Qualität erledigen kann?
  • Wie können wichtige Projekterfahrungen anderen zugänglich gemacht und mehrfach genutzt werden?
  • Wie können bürgerschaftliche Dialoge organisiert und externes Wissen mobilisiert und eingebunden werden?

Die Lösung ist ein professionelles Wissensmanagement.​

Unser Angebote:

 

Wissen „übergeben”

Wir unterstützen Sie in Wechselsituationen beim Transfer wichtiger Erfahrungen. Auch wenn heute viel Wissen archiviert ist, verbleibt ein nicht unbeträchtlicher Teil in den Köpfen. Dieses Wissen ist der eigentliche Erfahrungsschatz einer Organisation. Gibt es keinen organisierten Wissenstransfer besteht die Gefahr, dass wertvolles Wissen verloren geht.
 

Nutzen:

  • persönliche Erfahrungen und Hintergrundwissen werden weiter gegeben
  • Doppelarbeiten werden vermieden
  • die Einarbeitung wird beschleunigt und erleichtert
  • Handlungsrisiken werden minimiert
  • „Best Practices“ werden bewahrt

Unser Angebot für Sie: Wissenserhalt bei Personalwechsel

 

Wir arbeiten in halbstrukturierten Interviews heraus, was der Nachfolger oder die Nachfolgerin auf jeden Fall wissen sollte. Wir moderieren Übergabegespräche zwischen Vorgänger/in und Nachfolger/in. Dabei klären wir Fragen zu Aufgaben, Projekten, Zusammenarbeit, besonderen Fachgebieten, Prozessen, Schlüsselpersonen, zur Organisation und kulturelle Aspekte. Gibt es keine direkte Nachfolgeregelung, bieten wir Ihnen an, ein strukturiertes Übergabegespräch an eine Vertretung zu moderieren oder die Übergabe an eine Gruppe mit einem Workshop zu begleiten oder das relevante Wissen nach einem Interview mit dem Vorgänger für den potenziellen Nachfolger in einem Übergabeprotokoll festzuhalten.

Wir unterstützen die Sicherung wichtiger Projekterkenntnisse, indem wir nach Projektende gemeinsam mit dem Projektteam den Prozess anhand verschiedener Indikatoren reflektieren. Wichtige Erfahrungen über Erfolgsfaktoren, Zusammenarbeit, Ressourcennutzung, Zielerreichung  werden transparent und die Erkenntnisse für künftige Projekte festgehalten.

 

 

 

Wissen nutzen: Arbeiten in und mit communities of practice

Die Verwaltung ist eine Wissensorganisation. Sie ist hochgradig spezialisiert. Das erforderliche Wissen steht zumeist in ausdifferenzierten Organisationseinheiten in unterschiedlichen Ebenen und Organisationen zur Verfügung. Daher sind immer mehr organisations- und ebenenübergreifende Kooperationen erforderlich, um komplexe Aufgabenstellungen besser bewältigen zu können. Gelingende Kooperationen steigern die Produktivität und ermöglichen das gegenseitige Lernen. „Communities of practice“ sind eine gute Lösung, um Kooperationen zielgerichtet zu organisieren. In solchen – auch virtuellen – Gemeinschaften arbeiten Beschäftigte verschiedener Behörden an einem Thema oder Aufgabenfeld zusammen, organisieren und pflegen arbeitsteilig das praxisrelevante Handlungswissen, informieren sich wechselseitig und tauschen sich zu bestimmten Fragen aus.
 

Nutzen:

 
  • Doppelarbeit wird vermieden.
  • Prozessketten werden ganzheitlich betrachtet und Einzelaufgaben organisationsübergreifend verteilt.
  • Die entsprechenden Geschäftsprozesse werden harmonisiert.
  • Wissenstransfer und Wissensaustausch werden erleichtert.
  • Ein kreativer gemeinsamer Lernraum wird gestaltet.
  • Unser Angebot für Sie:
 

Wir unterstützen Sie dabei, die Themen auszuwählen, die Zielgruppen zu bestimmen und die Rollen und Rechte einzurichten. Mit der community erarbeiten wir Erfolgsfaktoren und entwickeln einen Umsetzungsplan. Sollte für die communitiy eine technische Anwendung erforderlich sein, entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine Lösung.

 
 
 

Bildungscontrolling jenseits von Kennzahlen neu denken

Bildungscontrolling beantwortet die Frage, inwieweit Bildungsmaßnahmen und Lernen wirkungsvoll dazu beitragen, die übergeordneten Organisationsziele zu erreichen. Wir bewerten mit Ihnen, ob das vorhandene Wissen der gesamten Organisation zu Gute kommt und erarbeiten mit Ihnen ein Handlungskonzept. Dadurch unterstützen wir Sie, eine lernorientierte Organisation zu entwickeln.
 
Nutzen:
  • Ihre Organisation erhält eine Positionsbestimmung, wie effizient die Ressourcen eingesetzt werden.
  • Die wissens- und lernbezogenen Prozesse werden identifiziert und optimiert.
  • Die Leistungsfähigkeit der Behörde oder wesentliche Teile davon werden verbessert und Handlungsrisiken minimiert.
  • Es wird transparent, welche Verbesserungsmaßnahmen den höchsten Wirkungsgrad haben.
  • Fehlinvestitionen in Bildung, Personal- und Organisationsentwicklungen werden vermieden.
  • Der Einstieg in den Aufbau einer lernenden Organisation wird innerhalb weniger Tage ermöglicht.
  • Unser Angebot für Sie:
Gemeinsam mit einer repräsentativen Gruppe Ihrer Mitarbeiterschaft erstellen wir ein Kompetenzprofil Ihrer Organisation anhand gemeinsam definierter Einflussfaktoren. Elektronisch gestützt erheben wir in einem dialogischen Verfahren nachvollziehbare Qualitätsbewertungen und Wirkungszusammenhänge. Diese werden in ein Wirkungsportfolio überführt. Die Einflussfaktoren mit der größten Wirkungswahrscheinlichkeit werden vertieft untersucht. Aus ihnen werden konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen abgeleitet.

 
 

Zukunftsforum Bürgerschaftliche Beteiligung

Eine Stadtverwaltung oder eine Landesbehörde will ein zentrales Thema mit Bürgerinnen und Bürgern diskutieren, beispielsweise Handlungsfelder für eine Haushaltskonsolidierung, bestimmte städtebauliche Entwicklungen oder eine Kulturkonzeption. Ziele und Nutzen eines Zukunftsforums: Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen werden an der Entscheidungsfindung beteiligt. Mittels transparenter Information wird die Wissensbasis aller Beteiligten erweitert, Vertrauen in die (kommunalen) Institutionen aufgebaut, das Erfahrungswissen der Beteiligten mobilisiert. Die Verteilung der Präferenzen wird bei bestimmten Handlungsfeldern erfasst. Sie zeigt, in welchem Ausmaß die Beteiligten Vorschläge mittragen, welche Bedenken sie haben, welche Alternativen sie sehen und welche Ergänzungen sie vornehmen würden. Die Beteiligten diskutieren, wie bei konkurrierenden Interessen und Zielkonflikten die knapper werdenden Ressourcen fair verteilt werden können. Die Beteiligten zeigen auf, inwieweit sie zu Zugeständnissen bereit sind. Die Beteiligten denken gemeinsam darüber nach, wie z.B. über Selbstverpflichtungen verstärkt zivilgesellschaftliche Kräfte mobilisiert
werden können.

Beteiligungsverfahren sind regelmäßig dann erfolgreich, wenn sie folgende Prinzipien beachten: Fairness – Kompetenz – Effizienz
 
  • Auswahlfairness: Ziel von Bürgerbeteiligungen in Großgruppenveranstaltungen ist es, das ganze soziale System in „einen Raum“ zu bringen. Dabei soll die Bürgerschaft möglichst repräsentativ vertreten sein. Die teilnehmenden Personen sind nach fairen Gesichtspunkten auszuwählen und müssen innerhalb des Diskurses gleiche Rechte
    und Pflichten haben.
  • Kompetenz: Damit die Beteiligten kompetent diskutieren können, ist es wichtig, Ausgangslage, Zielsetzung und das geplante weitere Vorgehen deutlich aufzuzeigen und die notwendigen Unterlagen bzw. Expertise verfügbar zu machen.
  • Effizienz: Die Anschlussfähigkeit an den politischen Entscheidungsprozess muss sichergestellt werden. Aufwand und Ertrag des Diskurses müssen im Verhältnis stehen. Dazu gehört es, den Beteiligten ein Feedback zukommen zu lassen und über den Prozess kontinuierlich zu berichten.
Unser Angebot für Sie:

Wir konzipieren und moderieren Ihr Zukunftsforum in enger Abstimmung mit Ihnen. Wir beteiligen und qualifizieren Ihre eigenen Moderatorinnen und Moderatoren.

 

 

 

Moderierter Bürgerdialog

Der moderierte Bürgerdialog ist eine von der Führungsakademie entwickelte neue Methode bürgerschaftlicher Beteiligung an kommunalen und regionalen Entwicklungen. Die Methode ermöglicht eine strukturierte Bürgerbeteiligung an komplexen Weichenstellungen. Ebenso kann mit dieser Methode überprüft werden, ob der bereits eingeschlagene Weg richtig ist und die bisher ergriffenen Maßnahmen zielführend sind. Ergebnis dieser Form der Bürgerbeteiligung ist ein Bürgergutachten, das den Entscheidungsträgern als weitere Informationsquelle dient.
 
Nutzen:
  • Ein repräsentativer Kreis von Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet zu einem strategisch wichtigen Thema fundierte Stellungnahmen.
  • Die Entscheidungsträger erweitern ihre Entscheidungsgrundlagen um eine bürgerschaftliche Perspektive.
  • Der moderierte Bürgerdialog stärkt die Legitimität der Entscheidungen und motiviert verantwortungsbereite Multiplikatoren, die vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen zu unterstützen.
  • Der moderierte Bürgerdialog erfasst die Komplexität strategischer Sachverhalte, da mit den Methoden des vernetzten Denkens und mit Erkenntnissen aus dem Qualitätsmanagement gearbeitet wird.
  • Das Ergebnis eines komplexen Bewertungsprozesses kann in nur einem übersichtlichen Portfolio abgebildet werden, was die Transparenz und die Beteiligungseffizienz erhöht.
  • Das Bürgergutachten zeigt die Entwicklungsbedarfe mit dem höchsten Veränderungsnutzen auf. Es kann dazu beitragen, Fehlinvestitionen zu vermeiden oder Investitionskorrekturen anzubringen.
  • Unser Angebot für Sie:
Wir definieren mit Ihnen das in Betracht kommende Untersuchungsobjekt und die in einem Bewertungsteam zu beteiligenden zivilgesellschaftlichen Akteure. Wir moderieren die Bewertungsworkshops und unterstützen Sie bei der Entwicklung oder Spezifizierung der strategischen Ziele für Ihre Kommune oder Region. Wir bereiten die Ergebnisse elektronisch gestützt auf, werten sie aus und entwickeln mit Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen.

 
 

Seminarangebot Moderierter Bürgerdialog

Neben etablierten Beteiligungsverfahren werden zunehmend neue informelle Methoden der Bürgerbeteiligung an der kommunalen bzw. regionalen Entwicklung erprobt. Der moderierte Bürgerdialog ist eine von der Führungsakademie entwickelte Methode, die im Ortenaukreis erfolgreich pilotiert und von Bundespräsident Köhler ausgezeichnet wurde. Er ermöglicht eine strukturierte Bürgerbeteiligung an komplexen strategischen Weichenstellungen oder an der Überprüfung eines bereits eingeschlagenen Weges.

Ziele:
Die Teilnehmenden lernen eine neue Methode kennen, wie Bürgerinnen und Bürger effektiv an strategischen Themen beteiligt werden können. Sie entwickeln Anwendungsfelder für eine strategische Bürgerbeteiligung und eine Beteiligungsstrategie.
Inhalte:
  • Moderierter Bürgerdialog und Open Government
  • Ziele und Nutzen, Vorteile und Chancen
  • Ergebnisse und Erfahrungen mit der Methode
  • Erarbeitung von strategischen Beteiligungsthemen
  • Entwicklung einer Beteiligungsstrategie
  • Nutzen:

Die Teilnehmenden wissen, wie komplexe Systeme und deren wechselseitigen Bezüge mit Hilfe eines ganzheitlichen Denkens erfasst und in einem Dialog bewertet werden können. Sie sind in der Lage, strategische Themen, die eine wirksame Bürgerbeteiligung sinnvoll erscheinen lassen, selbst zu entwickeln und in eine Anwendungsstrategie zu überführen.

 

Bitte wenden Sie sich an uns. Wir erstellen das für Sie passende Angebot.

 

 

 



 


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