Befehle des Menübands überspringen Zum Hauptinhalt wechseln

 

StartseiteHilfeKontakt |





Feedbackkompetenz

Einführung

Feedback ist sinnvoll, Feedback ermöglicht Verbesserungen, Feedback ist Teil einer guten Führungskultur. Doch leider werden diese Vorteile nicht oder nicht genügend ausgeschöpft. Daher hat sich in diesem Jahr der 2. Freiburger Personalkongress diesem Thema gewidmet und aufgedeckt, worauf die Differenz zwischen Wissen und Handeln zurückgeführt werden kann. Die Führungsakademie war Mitveranstalter des Kongresses und mit zwei Beiträgen vertreten. Dr. Elke Berninger-Schäfer leitete den Workshop "Vom Wert des Feedbacks - Werte im Führungsfeedback" und Dr. Siegfried Mauch gab einen Überblick über die Vielfalt von Feedbackmöglichkeiten, Feedbacksituationen und Feedbackinstrumenten, die weit über das hinausgehen, was gegenwärtig noch unter Feedback verstanden wird, nämlich eine Form der Kommunikation in der direkten Beziehung zwischen zwei Menschen.

Erkenntnisse

Wenn wir heute davon reden, dass Feedback notwendig ist, damit Organisationen und Unternehmen überleben, wenn es darum geht bürgerschaftliches Experten-oder Kundenwissen in die Produktion von Waren und Dienstleistungen einzubinden, dann muss auch die noch sehr stark in der Psychologie verhaftete Feedbackvorstellung um eine soziologische Betrachtung erweitert werden. 

Hier zentrale Thesen zum Feedback:

  • Feedback ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Organisation.
  • Ohne ein zeitnahes Feedback kann auf Feststellungen und Entwicklungen nicht rechtzeitig und richtig reagiert werden.
  • Ohne Feedback besteht kein Realitätsbezug bei Entscheidungsträgern bezüglich Wirkung und Wertschöpfung von Handlungen.
  • Feedback zeigt auf, ob und wie Informationen über Abweichungen von Sollwerten in Organisationen selektiert und verarbeitet werden.
  • Ohne Feedback ist kein Lernen möglich.
  • Feedback zeigt auf, wer über Macht in Organisationen verfügt.
  • Feedback gibt es immer und überall.
  • Motive, die zu einem Feedback Anlasse geben können. 

    Ich möchte ... 

    • dazulernen bzw. korrigiert oder kritisiert werden und frage dazu nach.
    • beachtet oder gelobt werden bzw. ins Gespräch kommen und steuere die Aufmerksamkeit.
    • Menschen einbinden, sie aus der Reserve locken und frage oder provoziere sie.
    • mich beschweren.
    • die soziale und kognitive Intelligenz meiner Gruppen steigern und intervenieren.
    • Akzeptanz fördern und informieren.
    • Expertenwissen nutzen und binde andere in meine Entscheidungsfindung ein.
    • Veränderungen einleiten und beteilige andere an der Diagnostik.
    • den Effekt von Veränderungen erfassen und beteilige andere an der Bewertung.
    • die Leistung in meiner OE und bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern halten oder verbessern und gebe dazu meine Einschätzung ab.
    • den Erfolg der Organisation halten oder verbessern und lasse mir berichten.
    • Veränderungen im externen Umfeld meiner Organisation/ Behörde erfassen und beobachten.
    • über mich und mein Tun reflektieren.
    • mich von Routinetätigkeit entlasten und mich von elektronischen Hinweisen steuern lassen.
    • usw.    

     Hier die gesamte Präsentation (1.516 KB).

     

    Autor: Dr. Siegfried Mauch, Führungsakademie Baden-Württemberg, 2012.

         



     


    |
    ImpressumDatenschutz |