Kompetenzmanagement
Ein modernes Kompetenzmanagement fördert die Professionalisierung der Personalentwicklung. Kompetenzen bilden sich nicht nur über die Art und Qualität der Aufgabenerfüllung und über erhaltene Fortbildungsmaßnahmen, sondern sind wesentlich auch das Ergebnis der gesamten Lebensbiographie eines Menschen. Im Rahmen des Projekts BILDUNG21 wird erprobt, unter welchen Bedingungen Beschäftigte bereit sind, ihre Kompetenzen dem Land und seinen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen und zu pflegen und welcher Mehrwert sich dadurch für die Personalentwicklung und für Personalauswahlentscheidungen ergibt. Mit Hilfe eines solchen Systems kann die Personalauswahl gezielter erfolgen und können die vorhandenen Kompetenzen für Projekte und interne Beratungsleistungen besser genutzt werden.
Erprobt wird das Kompetenzmanagement zunächst zusammen mit dem Staatsministerium auf der Grundlage der Anforderungen des Europapools. In diesen Pool werden Personen aufgenommen, die besondere sprachliche, interkulturelle sowie andere soziale Anforderungen mitbringen und darauf aufbauend für einen Einsatz in europäischen oder europabezogenen Einrichtungen weiterqualifiziert werden. Ziel des Landes ist es, mit Hilfe dieser Poolmitglieder seine Präsenz in europäischen Institutionen zu verbessern, um dort seinen Wirkungsgrad zu steigern.
Konzeption Kompetenzmanagement, Autor: Dr. Siegfried Mauch
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